ProPerspektive
 
18. November 2009:

Depression: Telemedizinische Betreuung hilft gerade zurückhaltenden Betroffenen

Stuttgart – Mit weltweit etwa 121 Millionen Betroffenen ist die Depression eine der Volkskrankheiten. Doch so wie es wohl Robert Enke empfunden hat, ergeht es vielen Depressiven: Die meisten Betroffenen scheuen sich, ihrem Umfeld ihr Leiden zu offenbaren. Viele nehmen noch nicht einmal professionelle Hilfe an. Nur vier Prozent der behandlungsbedürftigen Depressiven in Deutschland gelten als angemessen therapiert. Hier kann eine auf strengster Vertraulichkeit und Vertrauen basierende telemedizinische Unterstützung durch speziell geschultes Fachpersonal eine große Hilfe darstellen. Dies wird aus der Erfahrung von mittlerweile mehreren Tausend betreuten Depressiven der AnyCare GmbH deutlich: Die Betroffenen fühlen sich besser unterstützt. Die herkömmliche Therapie der Depression wird wirkungsvoll verstärkt. Außerdem können sogar die Kosten gesenkt werden, da der Krankheitsverlauf durch die zusätzliche Betreuung oft weniger schwer ist. Aus diesem Grund bietet eine zunehmend größere Zahl von gesetzlichen und privaten Krankenkassen ihren Versicherten mit AnyCare ProPerspektive eine zusätzliche telemedizinische Betreuung an. Die Teilnahme ist für die Versicherten kostenlos.

 

Allein in Deutschland leidet jeder zehnte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer depressiven Störung. Die Depression ist die häufigste psychische Störung in der Allgemeinbevölkerung. Ihre Auslöser sind vielfältig: Stress im Beruf, die Trennung vom Partner oder der Tod eines geliebten Menschen. Ein Großteil der Erkrankten gilt noch immer als unzureichend versorgt. Telemedizinische Programme – die eine Betreuung auch außerhalb regulärer Sprechstunden leisten – können die bestehenden Lücken in der Versorgung ausgleichen. Denn sie erreichen auch jene, die eine Therapie beim Fachspezialisten nicht wahrnehmen können oder wollen, sei es aus Angst vor Stigmatisierung oder weil entsprechende Angebote in Wohnortnähe fehlen. Zudem bietet gerade eine zusätzliche telefonische Betreuung ein deutlich höheres Maß an Anonymität. Das senkt für viele Betroffene die Zugangsschwelle merklich ab.

 

Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Verdauungsprobleme – die Depression zeigt sich in sehr verschiedenen Symptomen. Die Hemmschwelle zum Arzt zu gehen oder gar das weitere Umfeld um Hilfe zu bitten, ist sehr hoch. Gerade Männer sprechen ungern darüber und nennen ihrem Arzt lediglich körperliche Beschwerden, während Frauen sich eher über Ängste und Stimmungsschwankungen äußern. Entsprechend werden bei Männern oft nur die einzelnen Symptome therapiert. Die eigentliche Erkrankung, die Depression, bleibt unbehandelt. Das führt wiederum zu zahllosen Arztbesuchen und Therapieversuchen und mündet in noch stärkerer Antriebs- und Mutlosigkeit der Betroffenen.

 

Darüber hinaus wissen Betroffene häufig zu wenig über ihre Erkrankung, nehmen Medikamente unregelmäßig ein oder brechen eine Therapie ab. Eine unzureichende Koordination der Behandlung zwischen einzelnen Leistungserbringern kommt oft erschwerend hinzu. „Menschen mit Depression benötigen eine strukturierte Betreuung, die über die Regelversorgung hinausgeht“, erklärt Dr. Monika Peitz von der AnyCare GmbH. Das Tochterunternehmen der Thieme Verlagsgruppe bietet mit „ProPerspektive“ Menschen mit Depression und Burn-out ein telemedizinisches Betreuungsprogramm. So rufen psychologische Fachkräfte die Teilnehmer zum Beispiel regelmäßig an. Die Gespräche zielen vor allem darauf ab, die Therapietreue der Patienten in Bezug auf Medikamenteneinnahme und andere Behandlungsempfehlungen zu erhöhen. Peitz sieht in der Kontaktaufnahme per Telefon einen besonderen Vorteil: „Denn viele lehnen aus Sorge davor, für ‚verrückt’ erklärt zu werden, eine Therapie beim Fachspezialisten ab. Oft findet sich auch kein passender Arzt in der Region. Zahlreiche Betroffene, die Hilfe bräuchten, erhalten deshalb häufig nicht die Unterstützung, die sie dringend benötigen.“

 

An diesen Punkten setzt das Programm der in Stuttgart ansässigen AnyCare GmbH an. Es sorgt für eine maßgeschneiderte Betreuung auch außerhalb regulärer Sprechstunden. Die Intensität richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Diese werden – je nach Betreuungsgrad – unterschiedlich oft von speziell ausgebildetem Personal angerufen. Informationsblätter sowie Patienten- und Angehörigenbroschüren ergänzen die telefonische Betreuung. Die Regellaufzeit des Programms beträgt zwölf Monate.

 
 
30. März 2009:

Depression und Burn-out: Telefonisches Betreuungsprogramm kommt bei Patienten gut an

Stuttgart – Mit weltweit etwa 121 Millionen Betroffenen ist die Depression eine der Volkskrankheiten. Allein in Deutschland leidet jeder zehnte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer depressiven Störung. Mit ProPerspektive bietet die AnyCare GmbH, ein Tochterunternehmen der Thieme Verlagsgruppe, Menschen mit Depression und Burn-out ein telefongestütztes Betreuungsprogramm an. Dieses kann die medizinische Versorgung wirksam ergänzen. Ergebnisse einer Teilnehmerbefragung spiegeln eine positive Entwicklung der Patienten wider. Fast drei Viertel der Betroffenen gaben an, dass sich ihr Gesundheitszustand gebessert habe. Über 90 Prozent betrachten das Programm als sinnvollen und nützlichen Service.

 

Im Betreuungsprogramm AnyCare ProPerspektive werden die Betroffenen über eine Laufzeit von zwölf Monaten betreut. Psychologische Fachkräfte rufen die Teilnehmer regelmäßig an und stehen ihnen beratend zur Seite. Die Gespräche zielen vor allem darauf ab, die Betroffenen zu motivieren, ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen und ihre Behandlungsempfehlungen zu befolgen. Zudem stellen die Betreuer den Teilnehmern Informationen über das Krankheitsbild Depression zur Verfügung und vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen. „Mit unserem Programm stärken wir die Eigenverantwortung und Therapietreue der Patienten. Nur so kann eine Stabilisierung im Alltag gelingen“, berichtet Dr. Monika Peitz, Teamleiterin Versorgungsmanagement bei der AnyCare GmbH.

 

Dass ProPerspektive die bestehende medizinische Versorgung sinnvoll ergänzen kann, zeigen die Ergebnisse einer Teilnehmerbefragung. 72 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihr Gesundheitszustand während der Teilnahme an dem Programm gebessert habe. „Wir haben fast durchweg positive Rückmeldungen erhalten“, berichtet Peitz. „80 Prozent der Befragten fühlen sich durch die Gespräche besser informiert. 82 Prozent fällt es nach eigenen Angaben nun leichter, Dinge in Angriff zu nehmen.“ Etwa ein Viertel der Patienten musste weniger häufig zum Arzt gehen, bei 46 Prozent der Teilnehmer konnten Medikamente abgesetzt oder reduziert werden.

 

An der Befragung nahmen 131 Programmteilnehmer teil. Die meisten hatten AnyCare ProPerspektive die kompletten zwölf Monate durchlaufen, nur wenige beendeten das Programm vorzeitig. Dies war zum Beispiel der Fall, wenn der Gesundheitszustand eines Teilnehmers sich so gebessert hatte, dass keine Betreuung mehr nötig war, oder wenn ein Kassenwechsel vorgenommen wurde.

 

 
 
24. November 2008:

ProPerspektive – Menschen mit Depression telefonisch betreuen - Erste Ergebnisse spiegeln positive Entwicklung der Patienten wider

ProPerspektive - Menschen mit Depression telefonisch betreuen - Erste Ergebnisse spiegeln positive Entwicklung der Patienten wider  

 

Berlin, November 2008 – Menschen mit Depression benötigen eine strukturierte Betreuung – auch außerhalb gängiger Sprechstunden. Denn trotz Schwere und Häufigkeit der Erkrankung gilt ein Großteil der Betroffenen als unzureichend versorgt. Mit ProPerspektive bietet die AnyCare GmbH Menschen mit Depression und Burn-out ein individuelles, telefongestütztes Betreuungsprogramm an. Dieses kann die medizinische Versorgung wirksam ergänzen. Erste Ergebnisse einer Befragung der Programmteilnehmer spiegeln eine positive Entwicklung der Patienten wider. Auf einer Pressekonferenz am 27. November 2008 in Berlin wird auch die Debeka Krankenversicherung über die Erfahrungen ihrer Versicherten mit dem Betreuungsprogramm berichten.  

 

Das Programm ProPerspektive erstreckt sich über eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die Intensität der Betreuung richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Diese werden – je nach Betreuungsgrad – unterschiedlich oft von psychologischen Fachkräften angerufen. Die Gespräche zielen vor allem darauf ab, die Therapietreue der Patienten im Hinblick auf die Medikamenteneinnahme und andere Behandlungsempfehlungen zu erhöhen. „Wichtig ist, dass die Betroffenen die Notwendigkeit einer Therapie selbst erkennen. Mit unserem Programm wollen wir ihre Motivation zu Aktivitäten und ihre Selbstständigkeit erhöhen. Nur so kann ein Wiedereinstieg in den Alltag gelingen“, berichtet Dr. Monika Peitz von der AnyCare GmbH im Vorfeld der Pressekonferenz.  

 

Dass ProPerspektive die bestehende medizinische Versorgung sinnvoll ergänzen kann, deutet eine erste Teilnehmerbefragung an. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer gaben nach Durchlaufen des Programms an, dass sich ihr Gesundheitszustand gebessert habe. Auf der Pressekonferenz am 27. November 2008 in Berlin wird mit der Debeka auch die größte private deutsche Krankenversicherung erste Ergebnisse des Programms vorstellen.  

 

Terminhinweis:  

Pressekonferenz: „Versorgungslücken schließen: Wie kann telefongestützte Betreuung Menschen mit Depression und Burn-out helfen?“

Donnerstag, 27. November 2008, 11.30 bis 12.30 Uhr, ICC Berlin, Salon 21, Messedamm 22, 14055 Berlin, Haupteingang Neue Kantstraße/ Ecke Messedamm

 
 
6. November 2008:

Versorgungslücken schließen: Menschen mit Depression und Burn-out telefonisch betreuen

Berlin, November 2008 – Mit weltweit etwa 121 Millionen Betroffenen ist die Depression eine der Volkskrankheiten. Allein in Deutschland leidet jeder zehnte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer depressiven Störung. Ein Großteil der Erkrankten gilt noch immer als unzureichend versorgt. Telefongestützte Case-Management-Programme können die bestehenden Schwächen in der Versorgung ausgleichen. Wie eine strukturierte telefonische Betreuung Menschen mit Depression helfen kann, diskutieren Experten am 27. November 2008 auf einer Presse­konferenz der AnyCare GmbH in Berlin. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) statt.  

 

Die Unterversorgung depressiver Menschen hat viele Ursachen: Häufig wissen Betroffene zu wenig über ihre Erkrankung, nehmen Medikamente unregelmäßig ein oder brechen eine Therapie ab. Eine unzureichende Koordination der Behandlung zwischen einzelnen Leistungserbringern kommt oft erschwerend hinzu. Wie zahlreiche internationale Studien zeigen, können Case-Management-Programme die Versorgung depressiver Menschen verbessern. So wiesen Patienten nach Durchlaufen solcher Programme erheblich weniger Depressionssymptome auf als Betroffene, die eine Routineversorgung erhielten.

 

 „Menschen mit Depression benötigen eine strukturierte Betreuung, die über die Regelversorgung hinausgeht. Case-Management hat sich hier als ein geeignetes Instrument erwiesen“, erklärt Dr. Monika Peitz von der AnyCare GmbH. Das Tochterunternehmen der Thieme Verlagsgruppe bietet mit „ProPerspektive“ Menschen mit Depression und Burn-out ein telefonbasiertes Betreuungs­programm an. Psychologische Fachkräfte rufen die Teilnehmer regelmäßig an. Die Gespräche zielen vor allem darauf ab, die Therapietreue der Patienten in Bezug auf Medikamenteneinnahme und andere Behandlungsempfehlungen zu erhöhen. Einen besonderen Vorteil sieht Peitz, die das Programm auch auf der Pressekonferenz in Berlin vorstellen wird, in der Kontaktaufnahme per Telefon: „So erreichen wir auch jene, die eine Therapie beim Fachspezialisten nicht wahrnehmen können oder wollen – sei es aus Angst vor Stigmatisierung oder weil entsprechende Angebote in Wohnortnähe fehlen.“  

 

Terminhinweis:  

Pressekonferenz: „Versorgungslücken schließen: Wie kann telefongestützte Betreuung Menschen mit Depression und Burn-out helfen?“

Donnerstag, 27. November 2008, 11.30 bis 12.30 Uhr, ICC Berlin, Salon 21, Messedamm 22, 14055 Berlin, Haupteingang Neue Kantstraße/ Ecke Messedamm  

 

Literaturhinweise:  

Simon Gilbody, Peter Bower, Janine Fletcher, David Richards, Alex J. Sutton: Collaborative Care for Depression. A Cumulative Meta-analysis and Review of Longre-term Outcomes. In: Archives of Internal Medicine 2006;166: 2314-2321

 

Philip S. Wang, Gregory E. Simon, Jerry Avorn, Francisca Azocar, Evette J. Ludman, Joyce McCulloch, Maria Z. Petukhova, Ronald C. Kessler: Telephone Screening, Outreach and Care Managemant for Depressed Workes and Impact on Clinical and Work Productivity Outcomes. A Randomized Controlled Trial. In: JAMA 2007; 298: 1401-1411

 

 
 
30. September 2008:

Depressionen sind folgenschwer – nicht nur für den Einzelnen

AnyCare ProPerspektive hilft Patienten – und dem Gesundheitssystem

 

Köln, September 2008 – Depressionen gehören zu den häufigsten Krankheiten in der westlichen Welt. Allein in Deutschland ist jeder zehnte Erwachsene betroffen. Depressive Störungen sind jedoch nicht nur für den Einzelnen folgenschwer, sondern auch für das gesamte Gesundheits- und Sozialsystem: So liegen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Kosten zur Behandlung von Depressionen bei etwa vier Milliarden Euro im Jahr. Die Versorgungskosten werden pro Patient auf 1.300 bis 2.000 Euro pro Jahr geschätzt. Hinzu kommen häufig lange Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Die Auswirkungen depressiver Störungen auf das Gesundheitssystem sowie mögliche Lösungsansätze durch Managed-Care-Programme waren ein Schwerpunkt der Fachtagung AnyDay ProPerspektive, die am 24. September 2008 in Köln stattfand.

 

Depressionen führen nicht nur zu einem Verlust an Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, sondern gehen auch mit einer erhöhten Sterblichkeit einher. Außerdem haben depressive Menschen auch nach einer Therapie ein hohes Risiko, erneut zu erkranken. „Depressionen sind mit großen Belastungen für den Patienten verbunden. Sie ziehen zudem hohe Kosten für die Krankenkassen nach sich. Wenn durch eine bessere Versorgung der Patienten Rückfälle, Krankenhausaufenthalte und Arbeitsausfälle verringert werden, so kommt dies letztlich der gesamten Versichertengemeinschaft zugute“, berichtete Dr. Monika Peitz, Produktleiterin bei AnyCare ProPerspektive auf der Fachtagung in Köln. Ein Ansatz können hier telefonisch gestützte Managed-Care-Programme sein, die die Regelversorgung der Patienten ergänzen. Mit dem Betreuungsprogramm „ProPerspektive“ bietet AnyCare Betroffenen ein solches Programm an.

 

„Menschen mit Depressionen werden noch immer unzureichend versorgt. Dies liegt zum einen daran, dass die Betroffenen zu wenig über ihre Erkrankung wissen. Außerdem fehlt ihnen oft die Motivation, ihre Therapie durchzuhalten“, so Peitz in Köln. An diesen Punkten setzt das Programm der in Stuttgart ansässigen AnyCare GmbH an. Es sorgt für eine maßgeschneiderte Betreuung auch außerhalb regulärer Sprechstunden. Die Intensität richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Diese werden – je nach Betreuungsgrad – unterschiedlich oft von speziell ausgebildetem Personal angerufen. Die Gespräche zielen vor allem darauf ab, die Therapietreue der Patienten in Bezug auf Medikamenteneinnahme und andere Behandlungsempfehlungen zu erhöhen und ihre Selbstständigkeit und Motivation zu fördern. Newsletter sowie Patienten- und Angehörigenbroschüren ergänzen die telefonische Betreuung. Die Regellaufzeit des Programms beträgt 12 Monate.

 

 

Literatur:

Melanie Luppa, Hans Helmut König, Steffi G. Riedel-Heller: Kostenfaktor Depression. Die Kosten depressiver Störungen und Implikationen für die Versorgung.

In: Versorgungsforschung, 01/2008, S. 31 -34

 

 

 
 
7. März 2008:

AnyCare ProPerspektive bietet Hilfe zur Selbsthilfe: Wenn der Arzt zu einer Depressions-Therapie rät

Stuttgart, März 2008 – „Sie leiden an einer Depression und sollten einen Therapeuten aufsuchen.“ Viele Betroffene sträuben sich gegen diesen hausärztlichen Rat. Denn nicht selten haben sie Angst, für verrückt gehalten zu werden. Hilfe bietet das Betreuungsprogramm AnyCare ProPerspektive. Ziel ist es, Angst und Vorurteile gegenüber Therapeuten und Medikamenten zu nehmen und Hilfe für schwierige Lebenssituationen zu geben.

 

Ausgebrannt und erschöpft zu sein, belastet das alltägliche Leben sehr. Die Auslöser sind vielfältig: Stress im Beruf, die Trennung vom Partner oder der Tod eines geliebten Menschen. „Der Tod meiner Mutter hat mich schwer belastet. Die anschließende Lustlosigkeit und Müdigkeit brachte viel Unruhe in meine Ehe. Eine innere Blockade hielt mich davon ab, dem Rat meines Hausarztes nach einer Therapie zu folgen“, erklärt eine Betroffene ihre anfängliche Situation. Ihre Krankenkasse hat sie schließlich auf das Präventionsprogramm von AnyCare aufmerksam gemacht. Speziell ausgebildetes Fachpersonal steht Patienten am Telefon hilfreich zur Seite. „In den Gesprächen mit meiner Betreuerin bei AnyCare konnte ich mir vieles von der Seele reden und vor allem meine Bedenken gegenüber verordneten Medikamenten äußern“, beschreibt sie ihren Kontakt mit der Mitarbeiterin des Medizinischen ServiceCenters von AnyCare. Eines der wichtigsten Ziele in den Gesprächen ist die Suche nach einem geeigneten Arzt für die fachliche Betreuung. „Schon nach wenigen Wochen haben wir dann gemeinsam die Schritte zu einem Termin bei einem Facharzt erarbeitet“, so die Patientin.

 

Das medizinische Fachpersonal bei AnyCare achtet vor allem darauf, dass der Teilnehmer selbstständig mit seinen Problemen umgeht und dass er Verbesserungen aber auch Verschlechterungen selbst wahrnimmt. Denn nicht selten beeinträchtigt eine neue depressive Episode den Genesungsprozess. Die Medikamenteneinnahme oder der Arztbesuch werden dadurch wieder zum unüberwindbaren Schritt. Das Betreuungsprogramm AnyCare ProPerspektive bietet daher kontinuierliche telefonische Betreuung auch außerhalb der Sprechstunde des Therapeuten. „Ich wusste, dass hier immer jemand ist, der mir helfen kann. Sogar ein offenes Gespräch mit meinem Mann konnte ich in den Telefonaten vorbereiten“, so die Teilnehmerin. Heute ist ihre Ehe wieder stabil und beide genießen gemeinsame Stunden genauso wie die Zeit mit ihren Kindern. „Lachen und Erholungspausen gehören heute gleichermaßen in meinen Alltag“, so die Patientin.

 
 
2. Oktober 2007:

AnyDay ProPerspektive: Depressive benötigen strukturierte Betreuung – auch außerhalb von Sprechstunden

Stuttgart, September 2007 – Für die Betreuung von Patienten mit psychischen Erkrankungen sind neue Versorgungsmodelle und vor allem eine strukturierte Betreuung auch außerhalb von Sprechstunden unerlässlich: Seit Jahren nehmen Krankenkassenleistungen für diese Krankheiten zu, doch gerade einmal die Hälfte aller Betroffenen erhält eine angemessene Behandlung, so Experten im Vorfeld des AnyDay ProPerspektive, der Fachtagung rund um Depression und Burn-Out-Syndrom, am 10. Oktober in Köln.

 

Untersuchungen zufolge erkranken im Laufe eines Jahres zehn Prozent aller Bundesbürger an einer Depression. Für das Gesundheitssystem bedeutet dies stetig steigende Kosten. „Allein für die Versorgung depressiver Störungen fielen 2004 in Deutschland mehr als vier Milliarden Euro an – mehr als dreimal so viel als noch 1994“, sagt Hans Joachim Salize vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim. Psychische Erkrankungen stehen mit insgesamt 22,4 Milliarden Euro an vierter Stelle der direkten Gesundheitskosten. Allein jede dritte Frühverrentung in Rheinland-Pfalz ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen, teilte beispielsweise die Techniker Krankenkasse mit.

 

Doch trotz ihrer Häufigkeit werden Depression und Burn-Out-Syndrom in der Gesellschaft noch immer stigmatisiert und das mit schwerwiegenden Folgen: Viele Betroffene scheuen sich, mit anderen Menschen über ihre Probleme zu sprechen oder sich Hilfe bei einem Arzt zu suchen. „Dies ist mit ein Grund weswegen nur die Hälfte der Betroffe­nen überhaupt medizinische Behandlung aufsucht“, erklärt Dr. Anke Bramesfeld vom Forschungsnetz psychische Gesundheit. „Von denen wird wiederum die Hälfte nicht angemessen versorgt“, so Bramesfeld weiter. Häufig brechen Patienten die Behandlung schon zu Beginn ab, da sich Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage bessern oder erscheinen erst gar nicht mehr zur Sprechstunde. Der behandelnde Arzt kann ihnen somit nicht mehr helfen. „Uns ist es deshalb wichtig, dass Patienten auch außerhalb der Sprechstunde regelmäßig professionell unterstützt werden. Und das in Abstimmung mit der vom behandelnden Arzt verordneten Therapie“, sagt Gregor Senne, Projektleiter bei der AnyCare GmbH. „Das spiegelt sich auch im Betreuungsprogramm ProPerspektive wider“, ergänzt Senne. AnyCare ProPerspektive begleitet die individuelle Therapie bei Depression und Burn-Out-Syndrom in Form eines dreistufigen Interventionsmodells, mit umfassenden Informationsmaterialien und einer Patienten-Hotline. Der behandelnde Arzt erhält überdies regelmäßig Berichte mit therapiebezogenen Informatio­nen seiner Patienten. Eine Arzt-Hotline rundet das Angebot ab.

 

Auf der Fachtagung „AnyDay ProPerspektive“, den das zur Thieme Verlagsgruppe gehörende Unternehmen AnyCare am „Internationalen Tag der seelischen Gesundheit“ in Köln organisiert, informieren Experten sowohl über die Krankheitsbilder Depression und Burn-Out-Syndrom als auch über die möglichen Therapie- und Behandlungsstrategien. „Am wichtigsten ist es, die Gesundheit der Patienten zu stabilisieren und Rückfälle zu vermeiden. Dadurch werden nicht nur Fehltage verkürzt und die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Fehlbehandlungen reduziert. Es verbessert vor allem das persönliche Wohlbefinden der Betroffenen“, so Senne.

 

AnyDay ProPerspektive
"Wenn die Seele aus dem Takt kommt“
Mittwoch 10. Oktober 2007, 9.30 bis 16.30 Uhr,
Mediapark Köln, Im MediaPark 7, 50670 Köln

 

 
 
25. Mai 2007:

AnyCare ProPerspektive: Motivation von Patienten mit Depression verbessern

Stuttgart, Mai 2007 – Menschen mit depressiven Störungen sind auf Grund ihrer Stimmungslagen häufig nicht für ihre Therapie motiviert. AnyCare ProPerspektive setzt deshalb in der telefonischen Betreuung von Patienten mit Depression und Burnout Syndrom die Technik des ‚Motivational Interviewing’ ein. Ziel dieses medizinischen Präventionskonzeptes ist eine positive Veränderungs- und Therapiemotivation. Denn es motiviert und ermutigt Betroffene, sich mit dem eigenen Verhalten auseinander zu setzen.

 

„Wir regen damit die Reflexion des Verhaltens an und stärken die Eigenverantwortung des Patienten“, erläutert Gregor Senne, Projektleiter bei der AnyCare GmbH. Die motivierende Gesprächsführung wird durch respektvolle und offene Grundhaltung aller Gesprächsteilnehmer geprägt, so der Experte weiter. Ursprünglich für die Beratung Suchtkranker entwickelt, findet diese Interviewtechnik verstärkt Eingang in die Betreuung von Patienten mit depressiven Störungen.
Die Motivation des Erkrankten wird dadurch nicht mehr als Voraussetzung begriffen, sondern als wichtiges therapeutisches Ziel. Mitarbeiter des Medizinischen ServiceCenters von AnyCare ermitteln anhand dieser Gesprächstechnik, in welcher Verhaltensphase sich ein Klient befindet. Experten unterscheiden zwischen den Phasen Absichtslosigkeit, Absichtsbildung, Vorbereitung, Handlung beziehungsweise Aktion und Aufrechterhaltung. Mit offenen Fragen, aktivem Zuhören und einem kreativen Umgang mit Widerstand gehen AnyCare Mitarbeiter, die jahrelange praktische Erfahrung in der Betreuung Depressiver haben, auf die Bedürfnisse der Betroffenen ein.

 

„Wichtig ist, dass dem Widerstand nicht mit Widerstand begegnet wird. Durch eine einfache Anerkennung der Gefühle bleibt man im Gespräch und verhindert weitere Abwehrstrategien“, sagt Senne. Dadurch müssen sie selbstständig über ihre Situation nachdenken. Ein Zusammenfassen der, durch den Betroffenen selbst gemachten Aussagen, löst wiederum eine weitere positive Rückmeldung aus. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wird dadurch gestärkt und ein positiver Veränderungsprozess eingeleitet. Die Therapietreue der Teilnehmer in Bezug auf Medikamente und Verhalten wird erhöht und die Therapie des behandelnden Arztes unterstützt. Der Arzt erhält überdies regelmäßig Berichte mit therapiebezogenen Informationen seiner Patienten. Eine Arzt-Hotline rundet das Angebot ab.

 

AnyCare bietet sowohl gesetzlich als auch privat versicherten Betroffenen und ihren behandelnden Ärzten mit dem Betreuungs-Programm „ProPerspektive“ an, die Therapie individuell in Form eines dreistufigen Modells zu unterstützen:
Je nach Bedarf betreut AnyCare die Teilnehmer auf den Interventionsstufen „Basisbetreuung“, „Intensivbetreuung“ oder „Intensivbetreuung Plus“. Zu den Leistungen des Betreuungs-Programms von AnyCare gehört daher auch eine Service-Hotline, an die sich die Teilnehmer, interessierte Versicherte der teilnehmenden Krankenkassen und ihre Angehörigen jederzeit anonym wenden können. Interessierte und Betroffene nicht teilnehmender Krankenkassen, können sich unter properspektive@anycare.de an das Medizinische ServiceCenter von AnyCare wenden.

 
 
13. März 2007:

Ärztenetz Burscheid und BKK GOETZE & Partner verbessern die Betreuung von Patienten mit Depression und Burnout

Stuttgart, März 2007 – AnyCare unterstützt ab sofort das Ärztenetz Burscheid und die BKK GOETZE & Partner mit dem Betreuungsprogramm ProPerspektive. Dieses betreut Patienten mit Depression und Burnout Syndrom. ProPerspektive begleitet die individuelle Therapie in Form eines dreistufigen Interventionsmodells, umfassenden Informationsmaterialien und einer Patienten-Hotline. Der behandelnde Arzt erhält überdies regelmäßig Berichte mit therapiebezogenen Informationen seiner Patienten. Eine Arzt-Hotline rundet das Angebot ab. Die BKK GOETZE & Partner hilft ihren Versicherten somit nicht nur ihre Lebensqualität zu steigern, sondern senkt damit auch die Behandlungskosten. Möglich wird das durch eine verbesserte Therapietreue sowie die Nutzung und Koordination Sektoren übergreifender ambulanter Versorgungsstrukturen.

 

Das Interventionsmodell von ProPerspektive bietet drei Betreuungsstufen an, die sich in ihrer Intensität unterscheiden: Je nach Basisbetreuung, Intensivbetreuung oder Intensivbetreuung Plus werden die Patienten unterschiedlich häufig von speziell für dieses Programm geschultem und ausgebildetem Personal angerufen, gegebenenfalls auch besucht. Die Gespräche tragen dazu bei, die Therapietreue der Teilnehmer in Bezug auf Medikamente und Verhalten zu erhöhen und ihre Kooperation und Selbstständigkeit zu fördern. „Wir wollen unseren Kunden durch dieses Angebot helfen, zu einer positiven Lebenseinstellung zurückzufinden“, erläutert Ulrich Rosendahl, Vorstand der BKK GOETZE & Partner.

 

Etwa jeder zehnte Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression. Obwohl insgesamt der Krankenstand in Deutschland sinkt, nehmen Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen zu. Häufig brechen Patienten die Behandlung schon zu Beginn ab, da sich Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage bessern. „Uns ist es deshalb wichtig, dass unsere Patienten auch außerhalb der Sprechstunde regelmäßig professionell unterstützt werden. Und das in Abstimmung mit der vom behandelnden Arzt verordneten Therapie“, sagt Barbara vom Stein vom Ärztenetz in Burscheid.

 

Ferner unterstützt AnyCare beteiligte, niedergelassene Ärzte und Krankenkassen mit Patientenflyern, Informationsmaterialien und Teilnahmeunterlagen. Auch der administrative Aufwand ist gering, da keine zusätzliche Dokumentation während der Programmlaufzeit für den Arzt anfällt.

 

Info-Hotline: 0180 2 004060 (6 Ct./Anruf)
montags bis freitags von 14:00 bis 20:00
E-Mail: properspektive@anycare.de

 
 
24. Januar 2007:

AnyCare betreut Patienten mit Depression und Burnout: Neues Programm „ProPerspektive“ steigert Lebensqualität

Stuttgart, Januar 2007 – Beinahe jeder zehnte Bürger in Deutschland ist an Depressionen erkrankt, dies zeigen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien. Frauen sind laut Kompetenznetz Depression von der Erkrankung dreimal häufiger betroffen als Männer. Die Dunkelziffer ist vermutlich weitaus höher: Denn ein Großteil der Betroffenen wird gar nicht oder nicht adäquat ärztlich behandelt. Auch das Burnout-Syndrom kann Auslöser für eine Depression sein. Das neue Betreuungs-Programm „ProPerspektive“ von AnyCare unterstützt ab sofort Patienten und deren behandelnde Ärzte bei der Therapie.

 

AnyCare bietet sowohl gesetzlich als auch privat versicherten Betroffenen und ihren behandelnden Ärzten mit dem Betreuungs-Programm „ProPerspektive“ an, die Therapie individuell in Form eines dreistufigen Modells zu unterstützen: Je nach Bedarf betreut AnyCare die Teilnehmer auf den Interventionsstufen „Basisbetreuung“, „Intensivbetreuung“ oder „Intensivbetreuung Plus“. Die Teilnehmer werden je nach Interventionsebene unterschiedlich häufig von speziell für dieses Programm geschultem und ausgebildetem Personal angerufen, gegebenenfalls auch besucht. „Jeder in die Betreuung eingebundene Mitarbeiter weist jahrelange praktische Erfahrung in der Betreuung Depressiver auf. Wesentliche Ziele der Gespräche sind, die Therapietreue der Teilnehmer in Bezug auf Medikamente und Verhalten zu erhöhen, ihre Kooperation und Selbstständigkeit zu fördern sowie sie umfassend zu informieren“, sagt Gregor Senne, Projektmanager bei der AnyCare GmbH. Denn häufig brechen Patienten die Behandlung zu Beginn ab, da sich Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage bessern. Bis ein Antidepressivum wie gewünscht wirkt, können jedoch mehrere Wochen vergehen – durchhalten ist daher wichtig. Deshalb ergänzen in regelmäßigen Abständen versendete Newsletter sowie Patienten- und Angehörigenbroschüren die telefonische Betreuung. Geplant ist außerdem ein Info-Portal im Internet, das Krankenkassen ihren am Programm teilnehmenden Versicherten exklusiv anbieten können. Das Portal soll zusätzliche Informationen und Selbsttest sowie Foren und Experten-Chats zu Depression und Burnout-Syndrom enthalten.

 

Obwohl der Krankenstand in Deutschland wieder gesunken ist, nehmen Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen zu: Die Anforderungen im Beruf steigen stetig, häufig bestimmen Leistungsdruck und Überstunden den Arbeitsalltag. Dies führt immer häufiger zum Burnout-Syndrom, langfristige Überlastung und Überforderung zu Depressionen. Vier Milliarden Euro betrugen laut dem statistischen Bundesamt im Jahr 2002 die jährlichen direkten Krankheitskosten bei Depressionen. Auch viele chronisch kranke Menschen wie zum Beispiel Diabetiker oder Schlaganfall-Patienten werden depressiv. Denn psychische und körperliche Erkrankungen stehen in engem Zusammenhang. Als Bindeglied zwischen chronischer Erkrankung und Depression wird eine vermehrte Ausschüttung des Stresshormons Kortisol vermutet, so die Experten beim Kongress für Psychiatrie und Psychotherapie in Berlin 2006.

 

Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Verdauungsprobleme – die Depression ist die häufigste psychische Störung in der Allgemeinbevölkerung und zeigt sich in sehr verschiedenen Symptomen. Trotzdem ist die Hemmschwelle hoch, deswegen zum Arzt zu gehen. Gerade Männer sprechen ungern darüber und nennen ihrem Arzt lediglich körperliche Beschwerden, während Frauen sich eher über Ängste und Stimmungsschwankungen äußern. Entsprechend werden bei Männern oft nur die einzelnen Symptome therapiert. Die eigentliche Erkrankung, die Depression, bleibt unbehandelt. Das führt wiederum zu zahllosen Arztbesuchen und Therapieversuchen und mündet in noch stärkerer Antriebs- und Mutlosigkeit der Betroffenen.

„Diesen Teufelskreis zu durchbrechen stellt eine unserer Kernleistungen dar“, so Gregor Senne. AnyCare unterstützt Patienten deshalb mittels einer speziellen Gesprächstechnik, dem so genannten Motivational-Interviewing. Ihr Selbstbewusstsein wird dadurch gestärkt und schließlich zu mehr positiver Initiative angeleitet. „Entscheidend ist aber zuerst einmal die Kontaktaufnahme mit den häufig sehr verunsicherten, ausgebrannten und mutlosen Betroffenen“, erläutert der Projektmanager. Zu den Leistungen des Betreuungs-Programms von AnyCare gehört daher auch eine Service-Hotline, an die sich die Teilnehmer, interessierte Versicherte und ihre Angehörigen jederzeit anonym wenden können.

 
 
1. September 2008:

Debeka erweitert Serviceangebot mit AnyCare ProPerspektive

Stuttgart, September 2008 – Mit dem Betreuungsprogramm ProPerspektive der AnyCare GmbH erweitert die Debeka Krankenversicherung ihren Service im Bereich des Gesundheitsmanagements. Das neue Angebot kommt Versicher­ten mit depressiven Beschwerden, die deshalb auch stationär behandelt wurden, zu Gute. Damit bietet die Debeka, größte deutsche private Krankenversicherung, ihren Mitgliedern ein qualifiziertes Betreuungsprogramm – auch außerhalb von Sprechstunden. Ziel ist bei­spielsweise die Erarbeitung eines individuel­len Hilfeplans, um Krisen­situationen und veränderte Lebensumstände selbstständig zu bewältigen. Das steigert die Therapietreue und erleichtert den Wiedereinstieg in den Alltag.  

 

AnyCare ProPerspektive passt sich individuell an die Situation der Betroffenen an. Je nach Bedarf werden die Teilnehmer von medizinischen und psycholo­gischen Fachkräften telefonisch kontaktiert, gegebenenfalls auch besucht. Die wesentlichen Ziele der Gespräche bestehen darin, die Therapietreue der Teil­nehmer in Bezug auf Medikamente und Verhalten zu erhöhen, ihre Kooperation und Selbstständigkeit zu fördern sowie sie umfassend zu informieren. „Wir wollen erreichen, dass sich Betroffene mit ihrem eigenen Verhalten auseinander setzen und vor allem ihre Eigenmotivation und Selbstständigkeit fördern“, erklärt Dr. Monika Peitz, Produktleiterin AnyCare ProPerspektive. So lässt sich auch vermeiden, dass Patienten die Therapie zu früh abbrechen, nur weil der gewünschte Erfolg sich nicht sofort einstellt. Wichtig ist, dass die Betroffenen die Notwendigkeit einer Therapie selbst erkennen.  

 

„Durch die Verbesserung der Therapietreue und die Stärkung der Eigenverant­wortung können wir den Versicherten Rückfälle ersparen und damit strapaziöse und teure Krankenhausaufenthalte vermeiden. Dies dient nicht nur dem einzelnen Patienten, sondern auch der Versichertengemeinschaft“, erläutert  Roland Weber, Vorstandsmitglied der Debeka Krankenversicherung.  

 

Ergänzt wird das Programm durch Informationsmaterialien, eine Patienten-Hotline, die Vermittlung von Beratungsdiensten, Therapeuten, Ärzten und Selbsthilfegruppen. AnyCare ProPerspektive ist eine Ergänzung zur medizini­schen Behandlung.