ProMed
 
4. Dezember 2009:

AnyCare ProMed Osteoporose: Stüre und Folgeerkrankugen vermeiden

Stuttgart, Dezember 2009 – Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Experten gehen von fast acht Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Ergänzend zur ärztlichen Versorgung kann eine telemedizinische Betreuung Betroffenen helfen, besser mit der Krankheit umzugehen sowie Stürze und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die AnyCare GmbH bietet Krankenkassen und -versicherungen ab sofort ein solches telemedizinisches Betreuungsmodul für Versicherte mit Osteoporose an.

 

An Osteoporose, umgangssprachlich auch „Knochenschwund“ genannt, leiden vor allem ältere Menschen. Die Knochenmasse nimmt ab und das Skelett verliert an Stabilität. Dadurch steigt auch das Risiko für Knochenbrüche. Oft führen bereits geringe Belastungen oder harmlose Stürze zu Frakturen. „Betroffene sollten sich dieser Gefahren bewusst sein und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Mit einer maßgeschneiderten telemedizinischen Betreuung möchten wir ihnen dabei helfen“, erläutert Marlene Malter-Kiesling, Ärztin im medizinischen Produktmanagement der AnyCare GmbH.

 

Die Betreuungsintensität von AnyCare ProMed Osteoporose richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Diese werden – je nach Betreuungsgrad – unterschiedlich oft von medizinischen Fachkräften der AnyCare GmbH angerufen. Informationsblätter mit konkreten Alltags- und Bewegungstipps ergänzen die telefonische Betreuung. In den Gesprächen geht es vor allem um das Thema Sturzrisiko. Die Betreuer decken mit Hilfe eines Fragenkatalogs gemeinsam mit dem Teilnehmer mögliche Sturzfallen in dessen Umfeld auf und geben Tipps, wie sich diese umgehen lassen. Außerdem erhalten die Betroffenen nützliche Informationen über ihre Erkrankung und Hinweise zu einer angemessenen Ernährungsweise bei Osteoporose. „Ziel der Gespräche ist es, die Eigenverantwortung und Therapietreue der Teilnehmer zu stärken und Sturzrisiken zu minimieren. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass  sich die Betroffenen aktiv mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen. Dadurch lässt sich der Gesundheitszustand und die gesundheitsbezogene Lebensqualität nachhaltig verbessern oder festigen“, erklärt Malter-Kiesling. Langfristig reduzieren sich so auch die Versorgungskosten oder bleiben zumindest stabil.

 
 
14. September 2009:

AnyCare ProMed Rücken: Gemeinsam gegen Rückenschmerzen

Stuttgart, August 2009 – Die AnyCare GmbH bietet ab sofort über ihre Versor­gungsmanagement-Plattform ProMed gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen ein neues Betreuungsmodul für Versicherte an: AnyCare ProMed Rücken. Ziel ist es, chronischen Rückenschmerzen vorzubeugen. Denn jedem zehnten Patienten mit Rückenschmerzen droht eine Chronifizierung. Dauerschmerzen, Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung können die Folgen sein. Um dies zu verhindern muss der Teufelskreis von Schmerzen, Inaktivität und daraus resultierenden verstärkten Schmerzen durchbrochen werden. Zusätzlich zum persönlichen Leid der Betroffenen entstehen auch hohe Folgekosten: Laut statisti­schem Bundesamt sind das pro Jahr rund 22 Milliarden Euro. Überdies sind rund 18 Prozent der Frühverrentungen auf chronische Rückenschmerzen zurückzuführen.

 

„Bewegung ist bei Rückenschmerzen das A und O. Sie ist dabei Therapie und Rückfallprophylaxe zugleich. Wir wollen die Betroffenen schnell wieder in die Lage versetzen, dass sie ihre gewohnten Tätigkeiten in vollem Umfang verrichten können“, sagt Marlene Malter-Kiesling, Ärztin und Produktmanagerin ProMed Rücken bei AnyCare. Dabei gilt es vor allem, Risikofaktoren möglichst gering zu halten: Dazu gehören beispielsweise mangelnde Bewegung, einseitige Belastung, langes Sitzen oder Stehen aber auch Übergewicht und Stress. „Wir wollen unsere Teilnehmer motivieren und unterstützen, ihr Verhalten an ihre Erkrankung anzupassen. Denn für uns sind sie aktive Partner im Heilungsprozess“, so Malter-Kiesling.

 

In einem ersten Gespräch zwischen dem jeweils teilnehmenden Versicherten und dem medizinisch ausgebildeten Mitarbeiter des Medizinischen ServiceCenters (MSC) von AnyCare wird zunächst dessen Gesundheitszustand ermittelt. Ein Instrument ist unter anderem der sogenannte „Funktionsfragebogen Hannover Rücken“. Mit diesem kann das Risiko für die Entwicklung chronischer Rückenschmerzen festgestellt werden. Danach sind vor allem Personen gefährdet, deren Rückenschmerzen mehr als eine Woche andauern und sehr intensiv sind. Auch Schmerzen in anderen Körperregionen sind ein Indiz. Eine Rolle spielen ebenfalls psychische Faktoren wie Neigung zur Depression und Hilflosigkeit. Laut der Wissenschaftler, die den Kurzfragebogen entwickelt haben, leiden Frauen häufiger an chronischen Schmerzen als Männern.

 

In einem nächsten Schritt vereinbaren die Teilnehmer Ziele mit ihrem persönlichen Coach im MSC. Mögliche Zielvereinbarungen sind: mehr Bewegung im Alltag oder während der Krankheitsphase sowie eine Gewichtsreduktion oder Strategien zur Stressverarbeitung. Dabei werden dasAlter, die aktuelle Lebenssituation, das Körpergewicht und der ausgeübte Beruf berücksichtigt. „Alleine ist eine Verhaltens­änderung oft sehr schwierig. Deshalb hilft unser MSC den Teilnehmern unter anderem mit regelmäßigen Gesprächen und einem Zielmonitoring“, sagt Malter-Kiesling.

 

Partner des Stuttgarter Managed-Care-Anbieters sind neben den Kassen die behan­delnden Ärzte der Teilnehmer oder Ärztenetzwerke. Neben der telefonischen Betreu­ung bietet das Programm Informationsmaterialien zur Erkrankung, eine Patienten-Hotline sowie die Vermittlung von Beratungsdiensten, Therapeuten, Ärzten und Selbsthilfegruppen. „Bei uns steht der Versicherte im Zentrum der Versorgung. Wir möchten ihn in die Lage versetzen, bewusst mit seiner Situation umzugehen und Manager seiner Erkrankungen zu sein. Nur so kann er seinen Gesundheitszustand verbessern oder stabilisieren“, erläutert Malter-Kiesling. Dadurch sinkt das Krankheitsrisiko der Patienten langfristig. Infolgedessen reduzieren sich auch die Versorgungskosten oder bleiben zumindest stabil.

 
 
19. Mai 2009:

Versorgungsmanagement made by AnyCare: Durch individuelles Patientencoaching Krankheiten meistern

Stuttgart – Die AnyCare GmbH bietet ab sofort über ihre Versorgungsmanagement-Plattform ProMed gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen sowie deren Versicherten personenzentrierte Betreuungsmodule an. Betreuung und Coaching erfolgen nicht, wie bisher oft üblich, isoliert für einzelne Krankheiten wie in Disease-Management-Programmen, sondern modular und flexibel: Denn Patienten, die beispielsweise an einem hohen Blutdruck und einer Herz­schwäche leiden, haben nicht immer die gleichen Bedürfnisse. Das Alter, die aktuelle Lebenssituation, das Körpergewicht oder der ausgeübte Beruf beeinflussen oft maßgeblich den Umgang mit Erkrankungen und so auch ihren Verlauf. Je komplexer die Krankheitssituation ist, desto wichtiger ist es auch, die Teilnehmer individuell zu betreuen. Denn was nutzt es dem Betroffenen, wenn er Medikamente gegen seine Herzschwäche einnimmt, der hierfür oft verantwortliche Auslöser Bluthochdruck aber unbehandelt bleibt?

 

„Gerade die Betreuung von schwer und chronisch Kranken erfordert eine differenzierte und individualisierte Vorgehensweise und macht ein bedarfs­orientiertes Versorgungskonzept notwendig. Wir betrachten unsere Teilnehmer deshalb auf der sogenannten Einzelfallebene. Die für sie notwendigen Gesundheits- und Betreuungsmodule werden passend zur jeweiligen Situation ausgewählt. Denn uns geht es um mehr als das reine Managen von Versorgung“, sagt Dr. med. Thorsten Pilgrim, Geschäftsführer der AnyCare GmbH, Stuttgart. Die Versorgungsmanagement-Plattform ProMed ist dabei Ausgangsbasis und Steuerungselement zugleich: In einem ersten Gespräch zwischen dem jeweils teilnehmenden Versicherten und dem medizinisch ausgebildeten Mitarbeiter des Medizinischen ServiceCenters von AnyCare wird zunächst dessen Gesund­heitszustand ermittelt. Ein Großteil der Teilnehmer leidet an mehreren, oft chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Rückenschmerzen, Depression oder Bluthochdruck. Für sie wird ein Betreuungs- und Coachingpaket zusammen­gestellt und eingeleitet, das zu ihrer Situation passt. Es setzt sich je nach Erkrankungssituation aus verschiedenen Versorgungsmanagement- und Betreuungsmodulen zusammen.

 

Partner des Stuttgarter Managed-Care-Anbieters sind neben den Kassen die behandelnden Ärzte der Teilnehmer oder Ärztenetzwerke. Die Versicherten­betreuung findet telefonisch oder vor Ort statt – je nach Bedarf. Besonders geeignete Teilnehmer, zum Beispiel mit einer Herzinsuffizienz, können zudem auch telemedizinisch begleitet werden. Ergänzt wird die persönliche Betreuung durch Informationen über die einzelnen Krankheitsbilder und deren Auswirkungen auf den Körper. Dabei kommen Informationsblätter, Mailings, ein Gesundheitstagebuch und andere Medien zum Einsatz. „Bei uns steht der Versicherte im Zentrum der Versorgung. Wir möchten ihn in die Lage versetzen, bewusst mit seiner Situation umzugehen und sein Verhalten an seine Erkrankungen anzupassen. Nur so kann er seinen Gesundheitszustand verbessern oder stabilisieren“, erläutert Pilgrim. Dadurch sinkt das Krankheitsrisiko der Patienten langfristig. Infolgedessen reduzieren sich auch die Versorgungskosten oder bleiben zumindest stabil.