Disease-Management nach § 137f SGB V

Ende 2001 hat AnyCare die europaweite Ausschreibung des BKK Landesverbandes Niedersachsen-Bremen zur „Gewinnung von Teilnehmern und Durchführung von Disease-Management-Programmen“ gewonnen. Über 60 Betriebskrankenkassen aus allen Teilen Deutschlands waren dem Rahmenvertrag beigetreten und profitieren teils heute noch von der qualitativ hochwertigen Betreuung ihrer chronisch kranken Versicherten.
 

Warum Disease Management Programme sinnvoll sind?
Heute zeigt sich, dass die Versorgung von Versicherten qualitativ besser und auch effizienter ist, als die Versorgung von Versicher-
ten in der Regelversorgung. Weiterhin führen die strukturierten Behandlungsprogramme unter den Versicherten zu einer höheren Compliance.
Daher lässt sich sagen: Auch unter Morbi-RSA-Gesichtspunkten sind Disease-Management-Programme immer noch eine gute Alternative zu einem umfassenden Versorgungsmanagement.
 

Zielsetzung
Ziel der Disease-Management-Programme ist es, das Fortschrei-
ten der Erkrankung aufzuhalten und damit das Risiko von Folge-
schäden zu senken, um somit die Lebensqualität soweit möglich zu erhalten oder sogar zu verbessern.
 

Kurzbeschreibung der Leistungen
Durch die regelmäßige Begleitung wird der Teilnehmer zu gesund-
heitsbewusstem Verhalten und zur aktiven Teilnahme an der Therapie motiviert. Der Arzt ist auch während einer Teilnahme der zentrale Ansprechpartner, der gemeinsam mit seinem Patienten die Behandlung festlegt. Wesentlicher Programmbaustein ist ein unterstützender und koordinierender Service, der umfassend über die Erkrankung, die Symptome, deren Bedeutung, Behandlungs-
möglichkeiten, Folgeerkrankungen, Medikamente und Spezialärzte informiert und darüber hinaus eine Erinnerungs- und Qualitäts-
sicherungsfunktion übernimmt.


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