Studie von Debeka und AnyCare belegt: Telefonische Betreuung bei Depression führt zu höherer Lebensqualität und geringeren Versorgungskosten


Themenschwerpunkte
AnyCare- Fachtagung „AnyDay Innovation Gesundheit“ in Stuttgart - Psychische Erkrankungen: Vertrauensärzte und Case Manager enger verzahnen
- Wolfgang Weber wird neuer Geschäftsführer bei AnyCare
ProMed
- Betreuung und Vorsorge für Menschen mit Diabetes - Mit neuropad® dem diabetischen Fußsyndrom vorbeugen
- Telefonische Betreuung von Patienten mit metabolischem Syndrom AnyCare und HUK-COBURG Krankenversicherung kooperieren
ProPerspektive
TeleMed
28.09.2011
Fachtagung „AnyDay Innovation Gesundheit“ in Stuttgart - Psychische Erkrankungen: Vertrauensärzte und Case Manager enger verzahnen
Stuttgart, September 2011 – Die Zahl der Arbeitsausfälle infolge psychischer Erkrankungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Behandlung der Betroffenen ist meist langwierig und für die Versicherer kostspielig. Oft kommt es zu Verzögerungen und Drehtüreffekten. Wie sich die Tätigkeit von Vertrauensärzten und Case Managern besser koordinieren lässt, zeigt ein neues Konzept, das auf der Fachtagung „AnyDay Innovation Gesundheit – Wege zu einem effizienten Gesundheitswesen“ am 5. Oktober 2011 in Stuttgart vorgestellt wird. Veranstalter der Tagung ist die AnyCare GmbH.
Psychische und psychiatrische Erkrankungen haben sich zu einem der größten Kostenverursacher im medizinischen Bereich entwickelt. Auch bei den Gründen für Frühberentungen nehmen sie mittlerweile eine Spitzenposition ein. „Die privaten Krankenversicherungen haben Probleme bei der Objektivierbarkeit psychiatrischer Diagnosen. Zudem ist die Anzahl der ambulanten Psychotherapieplätze viel zu gering. Dadurch entstehen lange Wartezeiten für die Patienten. Das Ergebnis sind lange und komplexe Krankheitsverläufe sowie Verzögerungen in der Therapie“, sagt Sabine Lehrian, Projektleiterin Medizin und Pflege bei der ViaMed GmbH aus Stuttgart. „Die Kosten für die Versicherer können dann sehr stark ansteigen.“ Genau hier kann ein Case Management ansetzen. Ziel ist es, bereits während der Wartezeit auf einen Therapieplatz mit der Betreuung des Patienten zu beginnen. Dabei werden sowohl regionale Netzwerkstrukturen (Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen) als auch die Angehörigen und bestehende soziale Strukturen mit einbezogen.
Ein neuer Ansatz von ViaMed zielt darauf ab, die Bereiche Begutachtung und Case Management enger miteinander zu verzahnen. Basis ist ein vierstufiges Begutachtungskonzept, das der Tätigkeit der Vertrauensärzte eine klare Struktur gibt. An die erste allgemeine vertrauensärztliche Untersuchung (VU) schließt sich eine spezielle Begutachtung der psychischen und psychiatrischen Krankheitsbilder an (VU plus). Das Stufe-III-Gutachten entwickelt danach ein optimiertes ambulantes Behandlungskonzept, das bei Bedarf um die Stufe IV in einer psychiatrischen Klinik ergänzt werden kann.
„Bereits während der Begutachtung beziehungsweise bei der Diagnosestellung sollte mit dem Case Management begonnen werden“, sagt Lehrian. Wichtig seien hierbei der frühzeitige und enge Kontakt zum Patienten und die Entwicklung eines klaren und ressourcenorientierten Betreuungskonzepts. Die Betreuung von ViaMed ist modular aufgebaut und in einen Case-Management-Kreislauf eingebunden. In einem ersten Schritt erfolgt immer ein persönliches Assessment. Dieses kann bei den Versicherten vor Ort oder in der Klinik stattfinden. Im Hinblick auf das Beratungsziel werden mit dem Patienten individuelle Maßnahmen und ein Zeit- und Zuständigkeitsplan festgelegt. Erweitert wird die Betreuung um eine Monitoring- und Linking-Phase, bei der Case Manager den Patienten für ein bis zwölf Monate persönlich begleiten. Hierzu gehören regelmäßige Treffen und Telefonate, in denen die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen besprochen und ausgewertet wird. Durch den modularen Aufbau lassen sich – je nach Bedarf – auch nur einzelne Module auswählen.
Eine enge Verzahnung von Begutachtung und Case Management erhöhe die Chancen auf eine erfolgreiche und effiziente Behandlung, so Lehrian: „Psychische Erkrankungen sind oft stark von Stimmungsschwankungen geprägt. Maßnahmenpläne müssen deshalb häufig angepasst oder verändert werden.“ Dies gelinge nur, wenn der Patient, die ambulanten und stationären Ärzte und Therapeuten sowie die Case Manager eng miteinander vernetzt sind. Das einheitliche Konzept von ViaMed, das Begutachtung und Case Management aus einem Haus anbietet, schafft hierfür optimale Voraussetzungen. „Das Ergebnis ist eine effektive, präzise und transparente Steuerung des Falles“, betont Lehrian. Auch AnyCare setzt in der Vor-Ort-Betreuung von Patienten auf das Konzept der ViaMed GmbH. Die vernetzte Vorgehensweise kann das individuelle, telemedizinische Versorgungsmanagement der AnyCare GmbH optimal ergänzen. Im Rahmen der Fachtagung „AnyDay Innovation Gesundheit“ stellt Lehrian ihr Konzept von einem vernetzten Case Management vor.
Der „AnyDay Innovation Gesundheit“ wird vom Gesundheitsdienstleister AnyCare veranstaltet und findet am 5. Oktober 2011 in Stuttgart statt. Experten aus Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft und Politik stellen auf der Tagung innovative Wege zu einem effizienteren Gesundheitswesen vor.
Terminhinweis:
Fachtagung „AnyDay Innovation Gesundheit – Wege zu einem effizienten Gesundheitswesen“
Termin: Mittwoch, den 5. Oktober 2011, 9.30 bis 17.00 Uhr,
Ort: Hilton Garden Inn, Stuttgart NeckarPark, Mercedesstraße 75, 70372 Stuttgart
26.09.2011
Wolfgang Weber wird neuer Geschäftsführer bei AnyCare
Stuttgart – Wolfgang Weber (34) folgt zum 1. Oktober 2011 Dr. med. Thomas Schürholz als Geschäftsführer der AnyCare GmbH nach. Gemeinsam mit Dr. med. Thorsten Pilgrim, seit 2003 Geschäftsführer bei AnyCare, wird er künftig das Angebotsspektrum des Gesundheitsdienstleisters weiterentwickeln und ausbauen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Versorgungsmanagement. Weber ist bereits seit 2005 bei der AnyCare GmbH tätig.
AnyCare wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, Managed Care in Deutschland flächendeckend zu etablieren und so Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen zu steigern. Führte das Unternehmen anfangs vor allem Disease-Management-Programme (DMP) für chronisch Kranke durch, liegt das Kerngeschäft mittlerweile im Versorgungsmanagement. Dabei bietet AnyCare Krankenkassen und deren Versicherten individuell zugeschnittene Betreuungsprogramme an. Diese Angebote sollen weiterhin kontinuierlich ausgebaut werden.
Wolfgang Weber bringt dafür wichtige Voraussetzungen mit: Der Österreicher studierte zunächst einige Jahre Medizin und erwarb anschließend einen Magister im Studiengang Betriebliches Prozess- und Projektmanagement sowie einen Master of Science im Studiengang Integrated Product Development. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Weber zunächst als Management Consultant bei der DaimlerChrysler Star Cooperation GmbH. In 2005 wechselte er zur AnyCare GmbH und übernahm die Leitung der Controllingabteilung. In 2008 übernahm er zusätzlich die Leitung des Qualitätsmanagements und wurde 2010 Bereichsleiter Zentrale Services. Er war damit auch für Human Resources, Recht und Datenanalytik verantwortlich.
In seiner künftigen Position als Geschäftsführer wird sich Weber vor allem um die Bereiche Zentrale Services, Produktentwicklung, Medizinisches ServiceCenter und IT kümmern. Sein Vorgänger Dr. Thomas Schürholz wechselt auf eine international ausgelegte Führungsfunktion im Topmanagement der Pharmaindustrie. Der seit 2003 amtierende Geschäftsführer Dr. med. Thorsten Pilgrim trägt für Verkauf, Vertrieb und Marketing Verantwortung. Er bekleidet zudem weiterhin das Amt des Sprechers der Geschäftsführung.
Für die Angebote der AnyCare GmbH im Bereich Versorgungsmanagement sieht Weber erhebliches Wachstumspotenzial. Ein gezieltes Versorgungsmanagement könne nicht nur die Lebensqualität der Versicherten verbessern, sondern auch die Versorgungskosten deutlich reduzieren. „Für die einzelnen Krankenkasse wird es zunehmend wichtiger, dieses Segment auszubauen. Denn im Wettbewerb können sich nur die Kassen behaupten, denen es gelingt, ihre Ausgaben zu senken und gleichzeitig ihre Versicherten gut und umfassend zu versorgen“, betont Weber.
31.05.2011
Betreuung und Vorsorge für Menschen mit Diabetes - Mit neuropad® dem diabetischen Fußsyndrom vorbeugen
Stuttgart, Mai 2011 – Bis zu zehn Prozent der Diabetiker leiden am sogenannten diabetischen Fußsyndrom: Diese Folgeerkrankung des Diabetes mellitus führt zu langwierigen, offenen Wunden an den Füßen und macht in fortgeschrittenem Stadium mitunter sogar eine Amputation notwendig. Einer frühzeitigen Diagnose kommt somit besondere Bedeutung zu. Die AnyCare GmbH bietet Krankenkassen und deren Versicherten deshalb seit Kurzem einen Test zur Früherkennung des diabetischen Fußsyndroms an. Hierbei kommt das Indikatorpflaster neuropad® zum Einsatz. Es misst die Hautfeuchtigkeit und zeigt so Frühstadien eines diabetischen Fußsyndroms an.
Der Beginn eines diabetischen Fußsyndroms zeigt sich häufig in einer verminderten Fußschweißbildung, die durch die Störung der feinen Nervenfasern hervorgerufen wird. Das am Fußballen angebrachte Testpflaster neuropad® misst innerhalb von zehn Minuten den Status der Hautfeuchtigkeit. Eine Farbveränderung des Pflasters zeigt an, ob die Hautfeuchtigkeit im normalen Bereich liegt oder ob die Haut sehr trocken ist. Eine zu trockene Haut am Fuß deutet auf erste neurologische Störungen hin.
„Mit dem neuropad®-Test und ergänzenden Beratungs- und Informationsangeboten wollen wir der Entstehung eines diabetischen Fußsyndroms frühzeitig entgegenwirken. So ersparen wir den Patienten viel Leid und dem Gesundheitssystem enorme Kosten“, sagt Dr. med. Thorsten Pilgrim, Geschäftsführer der AnyCare GmbH. Das in Stuttgart ansässige Unternehmen sorgt deshalb dafür, dass Versicherte kooperierender Krankenkassen das Testpflaster regelmäßig erhalten und anwenden.
Nach Erhalt des neuropad® werden die Programmteilnehmer von Mitarbeitern des Medizinischen ServiceCenters der AnyCare GmbH angerufen. Die medizinischen Fachkräfte klären dabei Fragen zur Anwendung oder helfen bei der Interpretation des Testergebnisses. Bei einem Ergebnis mit Verdacht auf Störung der Hautfeuchtigkeit wird dem Teilnehmer ein zeitnaher Arztbesuch zur diagnostischen Abklärung nahegelegt. Zudem erhalten Teilnehmer des Programms Informationsmaterialen mit praktischen Tipps, um die Fußgesundheit zu erhalten – beispielsweise zur richtigen Fußpflege oder zum geeigneten Schuhwerk.
Erste Auswertungen des Programms haben gezeigt, dass das neuropad® eine effektive Methode zur Früherkennung des diabetischen Fußsyndroms ist. „Bei etwa 30 Prozent der Teilnehmer lagen Anzeichen einer neuropathischen Störung vor“, berichtet Pilgrim. „Durch den Test konnten wir diese Patienten frühzeitig einer entsprechenden Behandlung zuführen.“
Das diabetische Fußsyndrom bringt nicht nur für Betroffene einen hohen Leidensdruck und eine stark eingeschränkte Lebensqualität mit sich. Aufgrund der meist lang andauernden ambulanten und stationären Therapien ist auch der Kostenfaktor für die Krankenkassen enorm: In Deutschland betragen die durch das diabetische Fußsyndrom verursachten Kosten pro Jahr rund 2,5 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die KoDIM-Studie der Universität Köln aus dem Jahr 2005, die die Gesamtkosten des Diabetes mellitus in Deutschland untersucht hat.
10.03.2011
Telefonische Betreuung von Patienten mit metabolischem Syndrom AnyCare und HUK-COBURG Krankenversicherung kooperieren
Stuttgart – Die AnyCare GmbH, Anbieter von Dienstleistungen im Gesundheitswesen, unterstützt die HUK-COBURG Krankenversicherung AG ab sofort bei der Betreuung ihrer Versicherten mit metabolischem Syndrom. Hierbei leiden die Betroffenen gleichzeitig an Übergewicht, hohen Blutfettwerten, Bluthochdruck und einer Insulinresistenz. Das für die Versicherten kostenfreie Programm „ProMed“ beinhaltet die regelmäßige telefonische Betreuung durch ausgebildetes medizinisches Fachpersonal der AnyCare GmbH. Zudem kommen Instrumente des Telemonitorings zum Einsatz.
„ProMed“ wird individuell an die Bedürfnisse jedes Versicherten angepasst. In regelmäßigen Telefongesprächen informieren Mitarbeiter des Medizinischen ServiceCenters von AnyCare die Programmteilnehmer über das Krankheitsbild und geben Tipps zu Ernährung und Bewegung. Zudem erinnern sie an Arzttermine und Medikamenteneinnahme. Möglich ist auch eine telemedizinische Überwachung: Nach jeder Blutzucker- oder Blutdruckmessung übermitteln die Versicherten ihre Werte auf elektronischem Weg an das Medizinische ServiceCenter von AnyCare. Sind die Werte zu hoch, nehmen die dort tätigen Fachkräfte Kontakt zu den Betroffenen auf und klären ab, ob der Arzt eingeschaltet werden sollte.
Ziel des Programms ist es, die Eigenverantwortung und Therapietreue der Patienten zu stärken. „Wir möchten die Betroffenen dazu motivieren, sich aktiv mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen und ihr Verhalten entsprechend anzupassen“, erklärt Dr. med. Thorsten Pilgrim, Geschäftsführer der AnyCare GmbH. Nur so habe eine Therapie langfristig Aussicht auf Erfolg. Auf diese Weise ließen sich zudem Folgeerkrankungen vermeiden und die Versorgungskosten reduzieren, so Pilgrim weiter.
Die HUK-COBURG Krankenversicherung bietet ihren Versicherten das Programm „ProMed“ kostenfrei an. „Die individuelle telefonische Betreuung von Patienten mit metabolischem Syndrom ist eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung. Wir freuen uns, unseren Versicherten diesen Service anbieten zu können und damit eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen“, sagt Dr. Hans Olav Herøy, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG Krankenversicherung.
01.12.2011
Studie von Debeka und AnyCare belegt: Telefonische Betreuung bei Depression führt zu höherer Lebensqualität und geringeren Versorgungskosten
Stuttgart, Dezember 2011 – Depressionen gehören in Deutschland mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Etwa fünf bis sechs Millionen erwachsene Bundesbürger leiden im Verlauf eines Jahres an einer depressiven Störung. Das telefongestützte Betreuungsprogramm AnyCare ProPerspektive kann die medizinische Versorgung der Betroffenen wirksam ergänzen. Wie eine Auswertung durch AnyCare und die Debeka Krankenversicherung zeigt, verbessert sich nicht nur die gesundheitliche Situation der Programmteilnehmer. Auch die Versorgungskosten können deutlich verringert werden.
Depressionen haben schwerwiegende Auswirkungen für die Betroffenen: Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sind verringert, die Sterblichkeit erhöht. Auch für das gesamte Gesundheitssystem stellen depressive Störungen eine große Belastung dar: Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass allein das Krankheitsbild Depression in Deutschland jährlich etwa 4,6 Milliarden Euro an medizinischen Kosten verursacht. Durch Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit kommen weitere Kosten hinzu.
Mit AnyCare ProPerspektive bietet der seit über zehn Jahren tätige Gesundheitsdienstleister gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ein telefongestütztes Betreuungsprogramm für Versicherte mit Depressionen an. Die Debeka Krankenversicherung führt das Programm seit mittlerweile mehr als vier Jahren gemeinsam mit AnyCare durch. Mit großem Erfolg, wie eine aktuelle Studie der beiden Kooperationspartner belegt: „Die empfundene Lebensqualität der Teilnehmer hat sich während des Programms deutlich verbessert“, berichtet Dr. med. Thorsten Pilgrim, Sprecher der Geschäftsführung bei AnyCare. Dies zeige eine Befragung von über 100 Programmteilnehmern mithilfe eines standardisierten Fragenbogens der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des sogenannten WHO-5-Fragebogens. Danach sei das psychische Wohlbefinden der Betroffenen im Verlauf der Betreuung um mehr als 37 Prozent angestiegen.
Auch die Versorgungskosten konnten durch die strukturierte telefonische Betreuung reduziert werden: „Die Programmteilnehmer weisen über 30 Prozent geringere Krankenhauskosten auf als Versicherte, die nicht telefonisch betreut wurden. So profitieren auch wir als Krankenversicherung von diesem gezielten Versorgungsmanagement“, sagt Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka Krankenversicherung.
Im Rahmen von AnyCare ProPerspektive werden Menschen mit Depressionen über eine Laufzeit von zwölf Monaten telefonisch betreut. Psychologische Fachkräfte von AnyCare rufen sie regelmäßig an und stehen ihnen beratend zur Seite. Die Gespräche zielen vor allem darauf ab, die Betroffenen zu motivieren, ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen und Behandlungsempfehlungen zu befolgen. Zudem stellen die Betreuer den Teilnehmern Informationen über das Krankheitsbild Depression zur Verfügung und vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen. „Mit dem Programm stärken wir die Eigenverantwortung und Therapietreue der Patienten. Nur so kann eine Stabilisierung im Alltag gelingen“, erklärt Pilgrim.
22.09.2011
Kindern frühzeitig Spaß an Sport und Bewegung vermitteln - BKK HENSCHEL Plus und AnyCare GmbH starten Bewegungsolympiade
Kassel/Stuttgart, September 2011 – Immer mehr Kinder in Deutschland sind übergewichtig. Ursache ist häufig eine falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Um Kindern frühzeitig Spaß an Sport und Bewegung zu vermitteln, führt die BKK HENSCHEL Plus gemeinsam mit dem Gesundheitsdienstleister AnyCare GmbH an der Fridtjof-Nansen-Schule in Kassel eine Bewegungsolympiade durch. Unter dem Motto „Mit vereinten Kräften zu fitten Kids!“ findet am 26. September 2011 die Auftaktveranstaltung statt.
Hier erhalten alle 260 Schüler der 1. bis 4. Klasse einen Bewegungssensor. Dieser misst in den nächsten zwei Wochen, wie oft und wie lange sich das Kind bewegt. Schirmherr der Bewegungsolympiade ist Jürgen Kaiser, Bürgermeister und Sportdezernent der Stadt Kassel.
Mit einer Eröffnungsfeier und einem Bewegungsparcours in der Schulturnhalle startet die BKK HENSCHEL Plus Bewegungsolympiade am 26. September 2011 um 8.00 Uhr. „Wir möchten den Schülern Spaß und Freude an einer gesunden und aktiven Lebensweise vermitteln. Denn Gesundheitsvorsorge beginnt bereits im Kindesalter“, sagt Thomas Umbach, Vorstand der BKK HENSCHEL Plus, „dafür sind wir gern bereit, uns zu engagieren. Ferner sollte man überlegen, ob nicht ein schulbasiertes Präventionsprogramm mit einem Unterrichtsfach Gesundheit an Grundschulen sinnvoll wäre für eine gesunde Ernährung und zur Senkung des Übergewichtsrisikos“.
Ein Sportwissenschaftler und eine Ernährungsberaterin stehen den Schülern und Lehrern während der Auftaktveranstaltung beratend zur Seite. Alle Schüler erhalten einen Go4Smile-Bewegungssensor, den sie die kommenden zwei Wochen stets bei sich tragen sollen. Das elektronische Gerät in Größe einer Streichholzschachtel misst und speichert jede Bewegung. Hat sich das Kind mindestens 40 Minuten am Tag bewegt, erscheint im Display des Sensors täglich neu eine fröhliche Sonne.
Nach zwei Wochen werden die Bewegungssensoren klassenweise und anonym eingesammelt und zur Auswertung an die AnyCare GmbH übergeben. „Wir bieten die Aktion an, um Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern entgegenzuwirken und schon früh die Basis für einen gesunden Lebensstil zu schaffen. Wer sich in jungen Jahren für Sport begeistert, bleibt meist auch im Erwachsenenalter aktiv“, sagt Dr. Thorsten Pilgrim, Geschäftsführer der AnyCare GmbH.
Im Rahmen einer Abschlussfeier nach den Herbstferien wird am 26. Oktober 2011 um 10.00 Uhr die Klasse mit den meisten „Bewegungssonnen“ mit einem Sachpreis in Höhe von 500 Euro von der BKK HENSCHEL Plus ausgezeichnet. Auch die Plätze 2 und 3 erhalten hochwertige Sachprämien. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer eine Auszeichnung.